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“Neue Eifeler Landküche” im Freistaat Eifel

Wir lieben Lebensmittel. Und zwar tatsächlich. Kein leerer Marketingspruch wie der einer großen deutschen Supermarktkette. Und wir lieben das Essen und Trinken. Wir träumen tags und nachts von Kaninchen, Schweinen und Lämmern, die sich auf der Weide tummeln, Wildschweinen, die sich im feuchten Waldboden wälzen, und knackig-grünem Gemüse, das niemals eine Plastikfolie gesehen hat.

Aber wir träumen nicht nur – all das gibt es hier in der Eifel zu Genüge. Wir sehen die Region als großen Supermarkt, in dem wir uns nach Lust und Laune bedienen. Fleisch, Gemüse und Käse kommen von einheimischen Erzeugern; unsere Küche lebt im Takt mit den Jahreszeiten.

Aus diesen erstklassigen Zutaten bereitet Küchenchef Recky eine unkomplizierte, aber hochwertige Küche. Er interpretiert traditionelle regionale Speisen auf weltoffene Weise und bezieht sich immer wieder auf die Tatsache, dass aus der kargen Eifel einmal eine einfache Küche geboren wurde. Nichts gab es im Überfluss, und es bestand fortwährend die Notwendigkeit, aus dem wenigen Vorhandenen den allergrößten Nutzen zu ziehen. Die Küche im Freistaat Eifel basiert auf dieser Philosophie der “leckeren Einfachheit”.

30. November 2012 von recky
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Unsere Karte am Pfingstwochenende

 

 

 

 

 

 

 

 

 

13. Mai 2016 von recky
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Unsere Karte an diesem Wochenende (22.-24.04.16)

22. April 2016 von recky
Kategorien: Aktuelles, Speisenkarten | 1 Kommentar

Am Freitag, dem 15. April, geschlossen!

Liebe Gäste, an diesem Freitag (15.04.) bleibt der Freistaat wegen einer privaten, aushäusigen Feier geschlossen. Wir danken für Euer Verständnis!

14. April 2016 von recky
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Unsere Osterkarte

25. März 2016 von recky
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Wie sagen wir’s nur unseren Gästen???

Pic: Miki Barlok

Die letzten Haare raufen wir uns, weil wir einfach nicht wissen, wie wir einigen unserer Gäste diplomatisch, freundlich und durch die Blume sagen sollen, dass ihre Lieblinge bei anderen Gästen zuweilen unangenehm auffallen. Vielleicht so?

Wir lieben Eure Lieblinge fast so wie Ihr selbst und finden es toll, dass Ihr sie überall und jederzeit um Euch herum haben wollt. Aber: Es ist nicht OK, wenn Kinder über Tische und Bänke klettern und krabbeln und dabei Tischnachbarn gehörig auf die Nerven gehen, oder auf den Toiletten Reinigungsmittel über alle Wände schmieren. Ebensowenig ist es OK, wenn Eure Hunde auf unseren Sitzbänken und -kissen sitzen und liegen und mit ihrer Nase immer auf Tischniveau dabei sind.

Das Problem: Woran Ihr Euch schon lange gewöhnt habt, ist für manche anderen Gäste ein ziemliches Ärgernis. Diese Gäste sind aber viel zu höflich, ihren Ärger darüber zu äußern. Vielmehr gehen sie womöglich vorzeitig nach Hause und kommen so schnell nicht mehr wieder. Sie haben Eure Lieblinge nämlich nicht so lieb wie Ihr! Sie finden Hunde vielleicht unhygienisch und wollen beim nächsten Besuch nicht auf Kissen sitzen, die zuvor bereits einem Hund als Unterlage gedient haben. Wir im Freistaat wiederum haben das Problem, die Kissen wieder enthaaren und waschen zu müssen.

Wir möchten hier an Eure Vernunft appellieren und Euch dazu auffordern, Eure eigenen Hundedecken mitzubringen und Eure haarigen Begleiter friedlich zu Euren Füßen niederlegen zu lassen. Was Eure Kinder angeht – macht mit ihnen ne Runde ums Haus, wenn es ihnen langweilig wird. Lasst sie nicht unbeaufsichtigt durchs Restaurant laufen; hier lauern überall Gefahren, wie z.B. Kellner, die in Windeseile durch den Laden laufen und dank ihres Tabletts den Weg unmittelbar vor sich nicht übersehen können. Ebenso ist unsere offene Küche tabu, auch wenn’s noch so interessant dort zugeht. Hier spritzt auch mal 190°C heißes Fett durch die Gegend – genau auf Augenhöhe der Kinder! Und natürlich gehören Kinder nicht auf Restauranttische. Seht Ihr das nicht auch eigentlich so?

Der Freistaat sieht ein Hundeverbot im Gastraum nur als Ultima Ratio, aber nach fast fünf Jahren müssen wir endlich mal was sagen. Wir bitten um Eure Mitarbeit, sonst müssen wir im Interesse aller unserer Gäste eines Tages ein Hundeverbot aussprechen. Und das als Hundefreunde!!!

25. Februar 2016 von recky
Kategorien: Aktuelles, Allgemein | 10 Kommentare

Betriebsferien

Liebe Gäste,

wir gönnen uns eine kurze Auszeit: Vom 24. Januar bis zum 4. Februar glänzen wir durch Abwesenheit. Am Freitag, dem 5. Februar, simmer widder doh.

Mahdet jut!

24. Januar 2016 von recky
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Zusätzlicher Ruhetag im Januar und Februar 2016

Liebe Gäste,

im Januar und Februar 2016 sind unsere Ruhetage Montag bis Mittwoch, d.h. wir haben von Donnerstag bis Sonntag zu den gewohnten Zeiten geöffnet.

Bis demnähx!

06. Januar 2016 von recky
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Unsere Karte an diesem Wochenende

 

 

19. Dezember 2015 von recky
Kategorien: Aktuelles, Allgemein, Speisenkarten | Schreibe einen Kommentar

Unsere Karte ab Wochenende 04.12.2015

 

 

 

 

 

 

 

 

 

02. Dezember 2015 von recky
Kategorien: Aktuelles, Speisenkarten | 2 Kommentare

Eifel-Gastro – Wegen Reichtum geschlossen?

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In letzter Zeit mehren sich die Klagen über die Öffnungszeiten der Gastronomie in der Eifel, sowohl im Allgemeinen als auch bei uns im Freistaat und gegenüber der Gemeindeverwaltung in Nettersheim. Den Ruf als kulinarische Wüste hat die Eifel ja schon lange weg, dank unzähliger (aber vermehrt pleite gehender) Schniposa-Läden (für den Laien: Schnitzel-Pommes-Salat), die seit gefühlten Jahrhunderten glauben, der Gast wünsche nichts anderes. Einen Teil hat jedoch vielleicht auch die Tatsache dazu beigetragen, dass der geneigte städtische Besucher vielfach kopfschüttelnd um 20:00 Uhr an einem Mittwochabend im November oder an einem verregneten Sonntagnachmittag vor einem Eifeler Gasthof steht und die Eingangstür verschlossen vorfindet.

Leider ist dies eine unabänderliche Tatsache, an der wir im Freistaat auch nichts ändern können, denn sie ist durch wirtschaftliche Notwendigkeit bedingt. Abgesehen von wenigen touristischen Zentren in der Eifel existiert hier außerhalb der Saison so gut wie keine Laufkundschaft, von der wir zehren und auf die wir in ruhigeren Zeiten hoffen können. Als Gastronomen wissen wir einfach, dass mitten in der Woche nach 20:00 Uhr niemand mehr kommt. Ebenso lohnt es sich für die meisten von uns nicht, für vielleicht 15 Gäste im Jahr, die an einem Sonntagnachmittag Hunger verspüren, die Küche auf Hochtouren laufen zu lassen.

Ein Rechenexempel: Ein Servicemitarbeiter kostet uns beim Mindestlohn von 8,50 € knapp über 11 € brutto pro Stunde, d.h. 33 € für die Zeit zwischen 14:30 und 17:30 Uhr. Betriebliche Nebenkosten (Pacht, Heizung, Strom, Klopapier, ohne Energie für die Küche) belaufen sich bei uns glücklicherweise auf lediglich 10 € pro Stunde, also 30 € für den Nachmittag. Für den Betrieb der Küche kann man etwa das Gleiche ansetzen. Das sind, etwas blauäugig gerechnet, insgesamt 93 € an Kosten, wenn nicht ein Gast aufkreuzt, Inhaber = Koch ist und sich selbst gar nichts zahlt. (Sobald in der Küche ein Gehaltsempfänger steht, explodiert diese Rechnung!) Fix-, Betriebs- und Personalkosten betragen im Schnitt 60 % des Umsatzes, der Wareneinsatz weitere 30 % (ja – so gering sind unsere Gewinnmargen!!!). Rechnen wir also 93 € + 47 € = 140 €, der Break-Even-Punkt bei 47 € Wareneinsatz. Dies wäre, je nach Kalkulation, ein Bruttoumsatz von 170 – 190 €, also 56 – 63 € pro Stunde an jedem Nachmittag, der geöffnet bleibt. In der Eifel, außerhalb von Bad Münstereifel oder Monschau, völlig unrealistisch. Daher sehen wir davon ab.

Aus diesem Grunde sind auch Küchenzeiten bis 22:30 Uhr oder sogar 23:00 Uhr absolut sinnlos, auch wenn sich viele Gastwirte noch krampfhaft an solche „traditionellen“ Zeiten klammern. Der Freistaat schließt die Küche um 21:00 Uhr und spart damit echtes Geld. Dreimal im Jahr kommen Gäste nach Küchenschluss, die wir (meistens) enttäuschen müssen – ausnahmslos Leute, die sich mit den Gepflogenheiten in der Eifel nicht auskennen. Ebenso kann es passieren, dass wir bei Sturm, strömendem Regen oder Schnee um kurz nach acht das Licht ausknipsen, denn die Wahrscheinlichkeit, dass noch jemand kommt, ist homöopathisch winzig. Potentielle Restaurantgäste aus der Region sind sich dessen bewusst und gehen früh essen. Besuchern aus der Stadt ist dies schwierig zu vermitteln; „Kölner Öffnungszeiten“ wären jedoch für uns der betriebswirtschaftliche Exitus. Aber hey – wir nehmen auch keine „Kölner Preise“ für unsere Speisen und unseren Wein!!!

19. November 2015 von recky
Kategorien: Allgemein, Philosophie | 3 Kommentare

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