Das beste aus der Region, doch ganz ohne Chi-Chi

Küche und Ambiente im Freistaat Eifel sind einfach – im besten Sinne des Wortes. Unkompliziert. Nicht weil wir zu bequem oder unfähig wären, ausgefuchste Pseudo-Sterneküche mit Gerichten aus zig Komponenten, essbaren Blumen oder Schäumchen zu kreieren, weiße Tischdecken zu stärken und zu bügeln oder aufregende „Grüße aus der Küche“ zu reichen. Wir könnten das schon, und zum richtigen Anlass ist es auch nicht zu verachten, aber es gibt nichts umsonst; der Gast muss dies samt und sonders bezahlen. Unser Credo im Freistaat hingegen ist, dass Ihr sauer verdientes Geld ausschließlich in die Waren und deren angemessene, schonende und schmackhafte Zubereitung geht. So stellen wir sicher, dass unsere Gäste das Beste vom Besten erhalten, jedoch zu bezahlbaren Kursen. Und wir tun eine ganze Menge dafür, auch hinter den Kulissen.

Wir sind Jäger und Sammler der besten Produkte aus der Region und es ist unsere Mission, dem interessierten Gast all die guten Dinge zu kredenzen, die ihm in dieser von der globalisierten und gleichgeschalteten Lebensmittelindustrie dominierten Welt überhaupt nicht mehr, oder nur mit unzumutbarem Aufwand, zur Verfügung stehen. Sie haben Ihren Job im Büro, im Krankenhaus oder im Einzelhandel, und es ist unser Job, für Sie zu jagen und zu sammeln. Wir sind Experten im Auffinden kleiner Erzeuger abseits der Industrie, die mit viel Liebe, Herzblut und Arbeit ihr Ding machen, Fleisch, Gemüse oder Käse produzieren, die sich durch Geschmack, Qualität und auch ethische Werte auszeichnen. Wir kennen sie persönlich, daher können wir dies gut beurteilen. Die Wertschöpfungskette, und damit Ihr Geld, das sie bei uns ausgeben, bleiben in der Region. In Zeiten der kompletten Durchglobalisierung ist das doch gut zu wissen, oder?

So bringen wir im Freistaat, ebenso mit nicht unerheblichen Mühen, Ingredienzen zusammen, die der Normalverbraucher in dieser geballten Form nirgendwo mehr so kaufen kann. Schweinefleisch von alten Rassen, Ochse, Forelle aus fließenden Gewässern, Gemüse direkt vom Feld, Wildschwein aus unseren Wäldern, Lamm, das nicht in Neuseeland aufwächst und tiefgekühlt um die halbe Welt transportiert wird, sondern Eifeler Gras kaut und hier geschlachtet wird. Auch unsere große Auswahl an Bieren kommt aus der Eifel, während unsere Weine von Mosel, Ahr und der Nahe stammen. Auch hier beziehen wir nichts über den anonymen Großhandel, sondern von Winzern, die wir persönlich kennen.

Der logistische Aufwand unserer Jagd- und Sammelleidenschaft ist erheblich. Unsere kleinen Erzeuger sind nicht darauf ausgerichtet, uns ihre Waren anzuliefern, also müssen wir mehrmals in der Woche „einkaufen“ fahren. Und wer die Eifel kennt, weiß, dass niemals etwas direkt um die Ecke liegt. Aber wir finden, es lohnt sich!

15. Oktober 2014 von recky
Kategorien: Aktuelles, Allgemein, Philosophie | Schreibe einen Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert